Dieser Text ist nur für motivierte Leute geeignet

Ach ja…. Was können Einzelne schon tun?

Über diese Frage denke ich viel nach. Denn ich bin selbst auch nur ein Einzelner. Aber ich bin fest entschlossen etwas zu tun, was uns allen nützt.

Das ist eine besondere Herausforderung für mich. Und darum möchte ich sie auch ständig hinterfragen. Dadurch kann ich meinen eigenen Ansprüchen gerecht werden.

Folgende zwei Bedingungen stelle ich an mich selbst:

  1. Ich will etwas tun.
  2. Ich will das Richtige richtig tun, damit es auch Gutes bewirkt.

Etwas tun

Das ist einfach. Jeder tut Dinge. Man kann nicht nichts tun. Selbst eine Couch-Potato kauft Chips, bezieht Strom, heizt und sorgt für Einschaltquoten. Dabei konsumiert sie Werbung und weiß schon, welche Chips sie als nächstes kaufen wird.

Was ich tun will

Ich ordne die meisten meiner Entscheidungen der Umwelt unter. Das heißt, dass ich alles, was ich mache überprüfe, ob es unserer Umwelt schadet. Denn wir haben nur eine Umwelt und wenn wir alle nicht besser darin werden, mit ihr unzugehen, wird uns allen das demnächst teuer zu stehen kommen.

Das Richtige richtig tun

Schon schwerer. Denn mein gut gemeintes Handeln kann nach hinten losgehen. Als Einzelner habe ich mit meinen ganz persönlichen Entscheidungen nur einen minimalen Einfluss. Wenn ich die falschen Leute treffe, könnten die sich sogar ermuntert fühlen, die Umwelt mehr zu schaden. Sie könnten denken, dass das, was ich gut mache, von ihnen ausgenutzt werden kann. Der Effekt ist gut erforscht und heißt Rebound-Effekt.

Ein paar Fallstricke

Bist Du jetzt schon demotiviert?

Jetzt kommt der gute Teil

Wenn also viele Menschen sich als Einzelne auf den Weg machen und nur kleine Dinge besser machen als vorher, dann könnte das Vorleben der Verbesserungen tatsächlich den Glauben in die Lösungen steigern.

Und wenn so ein kleiner Wandel entsteht, wirkt sich das auch auf die Politik aus, denn die muss plötzlich nichts „unmögliches“ mehr seinem Volke aufzwingen, sondern ganz normale Abläufe, wie sie von mehr Menschen tagtäglich erlebt werden.

Auf diese Weise ist es möglich, dass Einzelne sehr viel bewegen können.

Und darum schreibe ich hier, als Einzelner, meine Beiträge und Du, als Einzelne oder Einzelner, liest sie. Meine Gedanken dazu teile ich gerne mit Dir. Ich versuche Dir Fehler zu ersparen, die ich gemacht habe, indem ich meine Erkenntnisse erläutere. Und so können wir die Welt hoffentlich ein Stück weit besser machen.


Eine Entschuldigung, hier noch am Schluss, für die etwas reißerische Überschrift: Während ich diesen Text hier schrieb, dachte ich bei der Hälfte etwa: Mensch, das ist ja ganz schön ernüchternd, wenn das jemand liest, der zu einem positiven Wandel beitragen möchte. Und erst ab der Mitte beschreibe ich ja, warum ich glaube, dass es doch geht. So weit muss man erstmal als Leserin oder Leser kommen, in einer Zeit, in der viele Leute ganz schnell wieder weitersurfen. Und bevor ich also zu viel verspreche, entschied ich mich für einen Titel, der nur motivierte Leute anzieht. Ich hoffe, das hat geklappt und Du bist motiviert. ;)