Fridays for Future – was ist das eigentlich?

Fridays for Future (deutsch: Freitage für die Zukunft) ist eine Bewegung, die durch die schwedische Schülerin Greta Thunberg angestoßen wurde. Greta begann im Jahre 2018 damit, zunächst jeden Tag nicht mehr in die Schule zu gehen. Sie stellte sich stattdessen vor das schwedische Parlament, um dort zu demonstrieren. Später machte sie ihren „Schulstreik” nur noch freitags, was von der Bewegung übernommen wurde. Deshalb nennt sie sich auch Fridays for Future.

Greta ermutigte also viele junge Leute, regelmäßig an Freitagen auf die Straße zu gehen. Fridays for Future ist entstanden.

Die jungen Menschen „schwänzen“ also die Schule und demonstrieren stattdessen eine bessere Klimapolitik. Der Grund dafür: Wenn die Politik es nicht schafft, für ausreichend Klimaschutz zu sorgen, gerät das Klima aus dem Gleichgewicht und in der Zukunft wird es für unabsehbare Zeit immer wärmer und wärmer auf der Erde.

Wenn das so kommen sollte, lauern sehr viele Gefahren auf uns Menschen. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass sich auch die Lebensqualität für alle auf der Erde verschlechtern wird. Es gibt sogar Prognosen, dass es sehr schlimm kommen könnte: Es wird demnach die Nahrung knapp oder wir Menschen könnten in nächsten Jahren aussterben. Weil unsere Ökosysteme und Lebensgrundlagen kollabieren. Deshalb sagen sich die Demonstrierenden auch: „Warum in der Schule sein und für die Zukunft lernen, wenn unsere Zukunft eh versaut wird?“

Fridays for Future hat sich das alles nicht ausgedacht. Die Erkenntnisse stammen aus der Wissenschaft. Die beschäftigt sich unter anderem mit der Entwicklung des Klimas. Die Wissenschaftler forschen unter Anderem nach den Antworten zu den folgenden Fragen:

Auf Basis dieser Erkenntnisse haben sogar die Politiker weltweit 2015 ein Abkommen in Paris unterzeichnet. Nach dem bemühen sich alle Staaten, so schnell es geht, ihren Einfluss auf das Klima zu reduzieren. Dazu haben sie sich verbindliche Ziele gesetzt. Aber viele Staaten halten sich selbst nicht daran.

Fridays for Future erinnert die Politiker, diese Ziele einzuhalten. Die Schüler und Studenten verlangen auf der Straße also nur das, was ihnen sowieso schon versprochen wurde.

Mehr zu Fridays for Future gibts auf der Homepage von Fridays for Future.